Botenstoff: Manfrotto Speedy 30 Messenger Photobag

Pfiffig: Die Stativhalterung
Pfiffig: Die Stativhalterung

Kennt Ihr das? Die ständige Suche nach DER ultimativen Kameratasche?

Die Eierlegendewollmilchsau?

Ernüchternde Erkenntnis: Kannste knicken, gibt es nicht.

Inlet und Außentasche
Inlet und Außentasche

Zu individuell sind die Ansprüche an ein solches Gepäckstück.

Die verschiedenen Hersteller solcher Taschen und Rucksäcke haben ständig ihr Ohr auf der Trendschiene und so wundert es nicht, dass es immer wieder ausgefallene Ideen gibt. 

Schließlich möchte jeder den Spagat zwischen Alltagstauglichkeit und optimalem Equipmentschutz schaffen, um die geneigte Fotografenkundschaft für sich zu begeistern.

Dicht: Der Unterboden mit Gummibeschichtung. Die Stativhalterung verschwindet hinter dem Reißverschluss in einer Tasche.
Dicht: Der Unterboden mit Gummibeschichtung. Die Stativhalterung verschwindet hinter dem Reißverschluss in einer Tasche.

Keine neue, aber wie ich finde, gute Idee sind daher multifunktionale Taschen, wie die des italienischen Herstellers Manfrotto. Die Marke hat sich gerade auch im Grip- und Stativbereich einen Namen gemacht und steht für beste Qualität.

Ob die Tasche hält, was der Name verspricht, das werde ich in diesem Artikel

unter die Lupe nehmen. 

Regenhülle mit dem stilisierten Manfrotto Stativ.
Regenhülle mit dem stilisierten Manfrotto Stativ.

Erster Eindruck:

Die Tasche ist stabil und ordentlich verarbeitet. Ein breiter Schultergurt mit abnehmbaren Polster, sowie leichtgängige Reißverschlüsse und saubere Nähte fallen mir als Erstes auf. Auch gut: 

Eine passende Regenhülle ist dabei und kann in einer der variablen Seiten- oder der Rückentasche verstaut werden.

Das Prinzip der Inlay Taschen finde ich gut, da sich so die Ausrüstung separat verstauen lässt. 

Ohne das Inlay kann man das gute Stück also als normale Messenger Bag nutzen, die dann neben einem großen, geplsterten Hauptfach, noch weitere Fächer und Taschen, z.B. für Tablet und Laptop bietet.

Sicher verstaut: Platz für Laptop, Tablet und Kleinkram
Sicher verstaut: Platz für Laptop, Tablet und Kleinkram
Die Innentasche. Sie bietet ausreichend Platz für meine EOS M100, zwei Objektive und ein kleines Reisestativ.
Die Innentasche. Sie bietet ausreichend Platz für meine EOS M100, zwei Objektive und ein kleines Reisestativ.

Das Platzangebot bei einem Einsatz als Fototasche ist

für mich ein kaufentscheidender Faktor gewesen.

Mein "Pflichtenheft" sah folgendermaßen aus:

Ich wollte eine Tasche, in der ich schnell das Wichtigste verstauen kann, aber trotzdem nicht auf Wechseloptiken etc. verzichten muss. Bei Flugreisen sollte sie als Handgepäck durchgehen und leicht sollte sie sein.

Genau dafür eignet sich die Manfrotto.

In das Innenfach passen locker eine spiegellose Systemkamera mit angesetzer Optik und zwei weitere Gläser.

Auch ein EF-L 70-200 2.8 geht hochkant hinein.

Der Deckel der Innentasche ist aus einem Netzgewebe gefertigt, welches stets für gute Belüftung im Inneren sorgt und somit Kondenswasser weitestgehend vermeiden sollte.

Verschlossen wird das Ganze per Reißverschluss. Einen separaten Griff gibt es auch, so dass das Inlay problemlos entnommen werden kann.

Der Hersteller wirbt auf seiner Homepage damit, dass auch eine Spiegelreflexkamera, wie z.B.  eine EOS 5D MK IV hineinpassen würde. Das mag ohne zusätzliches Batterieteil auch passen. Bei dem Versuch eine EOS 600D mit Batteriegriff hineinzubekommen, wurde es ein wenig eng.

Es passt, aber größer darf ein Body auch nicht sein, sonst drückt es die Innentasche auseinander. Reicht für meine Zwecke völlig, da mir im Urlaub und Alltag wichtig ist, eine kleine und kompakte Ausrüstung dabei haben zu können.

Genau diesen Zweck erfüllt die Manfrotto.

Bei Fotojobs sieht die Sache anders aus, aber darum geht es hier nicht.

Manfrotto Messenger Bag ist wasserabweisend. Tropfen perlen ab. Foto: Marcus Buchholz
Schwer Wetter angesagt? Dann hält die Manfrotto auch ohne die mitgelieferte Haube einem Schauer stand.

Der Deckel der Innentasche ist aus einem Netzgewebe gefertigt, welches stets für gute Belüftung im Inneren sorgt und somit Kondenswasser weitestgehend vermeiden sollte.

Verschlossen wird das Ganze per Reißverschluss. Einen separaten Griff gibt es auch, so dass das Inlay problemlos entnommen werden kann.

Der Hersteller wirbt auf seiner Homepage damit, dass auch eine Spiegelreflexkamera, wie z.B.  eine EOS 5D MK IV hineinpassen würde. Das mag ohne zusätzliches Batterieteil auch passen. Bei dem Versuch eine EOS 600D mit Batteriegriff hineinzubekommen, wurde es ein wenig eng.

Es passt, aber größer darf ein Body auch nicht sein, sonst drückt es die Innentasche auseinander. Reicht für meine Zwecke völlig, da mir im Urlaub und Alltag wichtig ist, eine kleine und kompakte Ausrüstung dabei haben zu können.

Genau diesen Zweck erfüllt die Manfrotto.

Bei Fotojobs sieht die Sache anders aus, aber darum geht es hier nicht.

Fazit:

Für alle, die eine geräumige und flexible Tasche suchen, stellt die Manfrotto Messenger Bag eine ideale Lösung dar.

Sie bietet ausreichend Platz für spiegllose- , bzw. Spiegelreflexkameras nebst Wechselobjektiven und bietet zusätzlich die Möglichkeit, ein Tablet, bzw. Laptop, sowie Kleinkram verstauen zu können.

Damit kann sie auch für Blogger und alle, die schnell Bilder online stellen wollen, aber wenig Gewicht schleppen möchten, sehr sinnvoll sein. Zudem sieht die Tasche chic aus, ist sehr robust und auch als ganz normale Messenger Bag zu nutzen.

UVP: Irgendwas um 100 €, ich habe sie reduziert für 66 € erstanden.

Den Preis ist sie allemal wert.


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